Humorvolle Gebote für die Hochzeitsfeier und die Ehe

Humorvolle Gebote für die Hochzeitsfeier und die Ehe

Die 13 Gebote für die Hochzeitsfeier

§ 1 Wer an der Hochzeit teilnehmen will, muss auch anwesend sein!

§ 2 Jeder hat in bester Stimmung bei der Hochzeit zu erscheinen. Grämliche Mienen, finstere Gedanken, Strickstrümpfe und Skatkarten sind an der Garderobe abzugeben.

§ 3 Niemand darf mehr essen und trinken, als er mit aller Gewalt herunter bekommen kann.

§ 4 Man soll alle Getränke feindselig behandeln, indem man sie vollständig vernichtet.

§ 5 Die genossenen Speisen und Getränke sind Eigentum des jeweiligen Gastes und brauchen nicht zurückgegeben zu werden.

§ 6 Die Verwendung der Kronleuchter als Schaukeln sowie die Benutzung der Läufer und Teppiche als Ringermatten ist nicht gestattet.

§ 7 Wer ironische Anspielungen auf die Lebensführung des Bräutigams zu dessen Junggesellenzeit von sich gibt, wird frühestens zur Silberhochzeit wieder eingeladen.

§ 8 Wer betrunken ist, hat lautlos unter den Tisch zu rutschen.

§ 9 Es ist verboten, sich unter dem Tisch aufhaltende Personen als Fußbänke zu benutzen.

§ 10 Zur Vermeidung von Blutvergießen wird gebeten, weder mit dem Messer zu essen noch sich mit der Gabel zu kratzen.

§ 11 Da den Gästen nicht einzeln heimgeleuchtet werden kann, wird gebeten, nicht vor Sonnenaufgang nach Hause zu gehen.

§ 12 Jeder hat ein Schild mit seiner genauen Adresse auf dem Rücken zu tragen, damit er nötigenfalls sicher nach Hause gebracht werden kann.

§ 13 Sollte am Ende der Feier ein ungewolltes Durcheinander entstehen, in dem jemand eine falsche Frau mit nach Hause nimmt, so wird gebeten, dies innerhalb der folgenden Tage dem Brautpaar mitzuteilen. Zur Klärung der Eigentumsansprüche ist der Trauschein vorzulegen.

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Das neue Ehegesetz:

§ 1 Dieses Gesetz tritt mit dem Ja-Wort in Kraft.

§ 2 Der Ehemann ist ab dem Zeitpunkt der Eheschließung der Glücklichste seiner Art.

§ 3 Der Mann hat eine eigene Meinung – die Frau hat RECHT und verwaltet das eheliche Vermögen.

§ 4 Sollte die Frau einmal nicht Recht haben, tritt automatisch § 3 in Kraft.

§ 5 Das Ehepaar besteht aus zwei Hälften, die Frau ist die bessere.

§ 6 Der Mann verdient das Geld, die Frau gibt es aus.

§ 7 Der Ehemann hat sein Einkommen pünktlich zu Hause abzuliefern und sein Taschengeld mit kindlicher Freude entgegenzunehmen.

§ 8 Die Frau ist unter der Haube, der Mann unterm Pantoffel.

§ 9 Falls der Ehemann an Trotz leiden sollte, oder sonstige bockige Seiten aufweist, ist ihm der Hausschlüssel zu entziehen und der Pantoffel gefechtsbereit zu zeigen.

§ 10 Dem Ehemann ist es gestattet, jeden Abend zu Hause zu bleiben.

§ 11 Wann der Mann fortgeht, bestimmt der Mann, wann er heimkommen soll, bestimmt die Frau.

§ 12 Die Frau hat den Mund aufzumachen, der Mann hat ihn zu halten.

§ 13 Meinungen dürfen nur von der Frau ausgesprochen – vom Mann nur gedacht werden.

§ 14 Der Mann gibt nie zu, dass sie auch mal recht hat, sonst ist er gleich unten durch.

§ 15 Unterhaltungen sollen laut und deutlich geführt werden. Der Nachbar hat sicherlich auch Interesse an ehelichen Auseinandersetzungen.

§ 16 Worte haben nur in den ersten Wochen Zweck. Später sind härtere Argumente wie z.B. Teller, Tassen und Pfannen zu empfehlen.

§ 17 Mitarbeit des Mannes im Haushalt ist STRENG VERBOTEN. Klare Befehle an die Frau ersetzen diese Mühe.

§ 18 Die Gartenarbeit ist Gemeinschaftssache; die Einteilung untersteht der Frau, die Durchführung dem Mann.

§ 19 Der Mann hat zu essen, was auf den Tisch kommt und immer ein freundliches Gesicht zu machen.

§ 20 Dem Ehemann ist es erlaubt, auch seine Frau von Zeit zu Zeit etwas lieb zu haben. Er soll aber niemals sagen: „Du kannst mich gern haben“.

§ 21 Zusammenfassend kann man sagen: Eine harmonische Ehe ist gewährleistet, wenn der Mann gesund ist und die Frau Arbeit hat.